Interview Tobias Seidl

Wussten Sie schon, dass Kreativität gelernt und angeleitet werden kann? In unserer Weiterbildung "Facilitating Innovation" lernen Sie verschiedene Kreativitätsmethoden kennen und finden heraus, wie man diese als Moderator im Team einsetzt. Diese spannende Weiterbildung beginnt im Juli und wir haben uns schon jetzt mit Professor Seidl getroffen um mehr über die Inhalte zu erfahren.

Seit wann unterrichten Sie an der HdM und was gefällt Ihnen an der Lehre?
Ich bin schon seit knapp fünf Jahren an der HdM tätig. Zunächst im Bereich Organisations- und Personalentwicklung und seit zweieinhalb Jahren als Professor für Schlüsselkompetenzen. Das Unterrichten gibt mir die Möglichkeit, junge Menschen bei ihrem Werdegang zu begleiten, was eine tolle Herausforderung für mich darstellt. Zudem fasziniert mich die Frage "Was wird zukünftig auf dem Arbeitsmarkt und in der Gesellschaft benötigt?" und wie kann man Hochschullehre und Weiterbildung inhaltlich und strukturell danach ausrichten.

Warum haben Sie sich dafür entschieden auch im Bereich Weiterbildung zu unterrichten?
Aus meiner Sicht besteht momentan ein großer Bedarf im Bereich Weiterbildung, der auch von Hochschulen mit abgedeckt werden muss. Derzeit werden Tools und Methoden gehypt, die dann aber häufig nicht funktionieren, sobald sie in der Praxis eingesetzt werden. Mit unserem wissenschaftlich fundierten Weiterbildungsansatz können wir erreichen, dass Tools und Methoden genauer betrachtet werden und auch nur dann eingesetzt werden, wenn sie auch wirklich funktionieren können. Desweiteren arbeite ich gerne mit Professionals zusammen, die bereits im Beruf stehen, da ihre Erfahrungen die Diskussionen in den Workshops ungemein bereichern.

Im Juli beginnt Ihr Modul "Facilitating Innovation". An wen richtet sich dieses Modul und was kann die Zielgruppe daraus mitnehmen?
Das Modul richtet sich generell an jeden, der im Unternehmen neue Ideen und Innovationen entwickelt oder entwickeln möchte. Im Modul steht die Gestaltung von kreativen Ideenentwicklungsprozessen im Mittelpunkt. Dabei geht es sowohl um Methoden- aber auch um Prozesskompetenz. Momentan scheitern viele Prozesse daran, dass man sich zu sehr auf eine Methode konzentriert, die eventuell gar nicht zum Inhalt oder den involvierten Menschen passt. In diesem Modul wollen wir Theorie und Praxis sinnvoll verbinden, um festzustellen, wie man im eigenen Kontext die Entwicklung von Ideen fördern und unterstützen kann.

Was sind die wichtigsten Inhalte des Moduls "Facilitating Innovation"?
Wie bereits erwähnt, ist es mir besonders wichtig, Theorie und Praxis zu verbinden. So können Teilnehmende im Modul verschiedene Methoden selbst ausprobieren und diese dann auch im Unternehmen umsetzen. Wir beschäftigen uns vor allem mit den Fragen "Was ist Kreativität und Innovation?" und "wie funktionieren Innovationsprozesse?" Natürlich werden die Teilnehmenden auch in verschiedene Prozessmodelle eingeführt, die sie direkt ausprobieren können.

Sie arbeiten viel mit Lego Serious Play. Warum nutzen Sie Lego so gerne und was fasziniert Sie an dieser Anwendungsmöglichkeit?
Lego gibt einem die Möglichkeit, seine Arbeitsebene zu wechseln und weg von den klassischen Tools wie Powerpoint etc. zu kommen. Zusätzlich können mit Lego alle Eventualitäten gefahrlos ausprobiert und die verschiedenen Alternativen spielerisch dargestellt werden. In meinen Augen ist Spielen die beste Form des Lernens und daher nutze ich diese Methode sehr häufig.

Weitere Informationen zur Weiterbildung "Facilitating Innovation" finden Sie hier.

Weiterbildung Innovationsmethoden

Wussten Sie, dass Kreativität kein unveränderbares Persönlichkeitsmerkmal ist, sondern gelernt und angeleitet werden kann? Was Sie dafür benötigen, sind die richtigen Methoden und die korrekte Prozessstrukturierung.

Mit diesen und noch vielen weiteren Themen beschäftigen wir uns in dem Modul „Facilitating Innovation – Innovations- und Kreativitätsprozesse gestalten und moderieren“. Sie erfahren unter anderem, wie Sie als Moderator kreative Problemlöseprozesse für Teams planen und begleiten. Zusätzlich bekommen Sie ein Methodenset an die Hand, das Sie auch in Ihrem Berufsalltag nutzen und davon profitieren können.

Das Modul beginnt am 6. Juli und Sie können sich bereits jetzt dafür bewerben.

Weitere Informationen finden Sie hier. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

Informationsabend

Gemeinsam mit unseren Partnerhochschulen der Hochschulföderation Südwest stellen wir am 6. März um 18.00 Uhr unsere berufsbegleitenden Angebote vor.

Bei dieser Informationsveranstaltung in den Design Offices Stuttgart haben Sie die Möglichkeit, die berufsbegleitenden Studiengänge aller Hochschulen kennen zu lernen und sich individuell beraten zu lassen. In kurzen Vorträgen erfahren Sie mehr über unsere Angebote, steuerliche Vorteile und den Aufbau eines berufsbegleitenden Studiengangs.

Wir sind den ganzen Abend für Sie da und beantworten gerne Ihre individuellen Fragen zu unseren Programmen.

Da die Teilnehmerzahl für diese Veranstaltung begrenzt ist, bitten wir Sie sich unter folgendem Link für die Veranstaltung anzumelden:
https://informationsveranstaltung_hfsw.eventbrite.de

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung!

Berufsbegleitender Master MBA

Im Wintersemester findet der Masterstudiengang "International Business" erneut statt, für den Sie sich bis 15. Juli bewerben können.

In insgesamt fünf Semestern werden Sie in verschiedensten Modulen auf die Übernahme anspruchsvoller Führungsaufgaben in einer globalisierten Wirtschaft vorbereitet. Damit Sie sich Ihre Zeit flexibel einteilen können, finden 2/3 des Studiums ausschließlich online statt.

Im vierten Semester ist ein Auslandsaufenthalt an der Sukhothai Thammathirat University in Thailand geplant, um internationale Erfahrungen zu sammeln und Unternehmen vor Ort kennen zu lernen.

Weitere Informationen zum Studiengang finden Sie hier.

Erfahrungsbericht Kontaktstudium

Florian Demaku hat schon zwei Kontaktstudienmodule bei uns belegt, bevor er sich für einen kompletten berufsbegleitenden Master entschieden hat.

Wir haben mit ihm über seine Zeit als "Kontaktstudent" gesprochen:

Warum hast du dich für ein Kontaktstudium an der HdM entschieden?

Ich habe zur Zeit meines Kontaktstudiums in einem Startup gearbeitet, in dem wir alle viel theoretisches Wissen, aber nur wenig Berufserfahrung hatten. Vom Kontaktstudium habe ich mir deshalb vor allem praktische Tipps und Methoden für den Alltag, speziell zu Vertrieb und Management, erhofft. Ich wurde positiv überrascht! Ich konnte viele meiner Fragen in der Präsenzphase wiederfinden und hatte einige Aha-Momente. Im Studium haben wir früh Frameworks und Methoden kennengelernt und eingesetzt, die sich dann direkt im Startup anwenden ließen.

Da ich mit einem Bachelorabschluss in das Berufsleben gestartet bin, habe ich mich nach zwei Kontaktstudienmodulen entschlossen, den kompletten Master zu studieren.

Wie sind die Präsenztage bei uns?

Die Präsenztage bisher waren sehr interessant. Klar ist das richtig viel Inhalt in kurzer Zeit, aber dafür hat man dank der kleinen Gruppen viel Gelegenheit mit den Lehrenden zu diskutieren und wirklich tief in die Themen einzutauchen. Zudem sind die Präsenztage, vor allem mit Blick auf Pausen und Verpflegung (!), gut strukturiert, so dass es trotz des Workloads angenehm bleibt.

Konntest du dich gut mit den anderen Studenten austauschen?

Auf jeden Fall! Das macht für mich auch mit den Reiz des Angebots aus. Beim Studium mischen sich Menschen aus verschiedenen Altersgruppen, Branchen und Fachbereichen miteinander. In meinem ersten Modul hatte ich einen Teamleiter aus einem Großkonzern in meiner Arbeitsgruppe - zu erleben was für unterschiedliche Erfahrungen und Blickwinkel da aufeinandertreffen war eine tolle Erfahrung.
Natürlich ist der Kontakt im Semester nicht immer einfach, da die meisten Teilnehmenden ja berufstätig sind. Dafür sehen die Präsenztage viel Zeit für Kennenlernen und Austausch vor und das wird auch rege genutzt. Und spätestens, wenn man dann auf die Prüfungen lernt oder an Abgaben arbeitet, sieht man sich wieder.

Hast du während des Studiums in Vollzeit gearbeitet und wenn ja, war das zeitlich machbar?

Ich habe während des Studiums in Vollzeit gearbeitet und bin damit zeitlich gut hingekommen. Die Zahl der Präsenztage ist überschaubar und in den Selbstarbeitsphasen kann man sich die Arbeit recht flexibel einteilen. Zudem hat man ja immer die Möglichkeit, seinen Workload durch die Auswahl der Module weitgehend selbst zu steuern.
Zu den Prüfungen kann es natürlich schon sinnvoll sein, Vorbereitungszeit einzuplanen und je nach Lernaufwand dafür Urlaub zu nehmen. Die Termine stehen für gewöhnlich weit im Voraus fest, so dass man sich darauf einstellen kann. Und wenn ich mir anschaue, was manche Kommilitonen ohne Urlaub und auch noch als junge Eltern geschafft kriegen, dann kann ich mich wirklich nicht beschweren.

Erzähl doch mal, was hat dir besonders gefallen?

Besonders gefallen hat mir das Engagement der Lehrenden. Bei den Präsenzterminen merkt man gleich, dass die Profs mit viel Leidenschaft und Begeisterung bei der Sache sind. Viele Dozenten haben ja viel Erfahrung in verschiedenen Bereichen sammeln können und dementsprechend viel zu erzählen. Da ich aus meinem Grundstudium eher Massenvorlesungen mit hunderten Studenten kenne, gefallen mir solche Exkurse und persönliche Anekdoten besonders gut!

Hast du Tipps für neue Studenten und was würdest du ihnen vor Beginn des Studiums empfehlen?

Mir hat es sehr geholfen, zwei Kontaktmodule zu belegen um ein Gefühl für Art und Anspruch des Studiums zu bekommen. Ansonsten kann ich nur raten, sich möglichst gut mit den Kommilitonen zu vernetzen. In der Gruppe lernen macht einfach mehr Spaß und motiviert!

Kontakt

Hochschule der Medien
Weiterbildungszentrum
Nobelstraße 10a
70569 Stuttgart

Telefon: 0711 8923 2093
Telefax: 0711 8923 11
E-Mail: weiterbildung@hdm-stuttgart.de

Wer wir sind

Die Hochschule der Medien (HdM) ist eine staatliche Hochschule, die alle Medienbereiche abdeckt. Als eine der führenden Ausbildungsstätten für Medienspezialisten bietet die HdM mit dem Weiterbildungszentrum auch praxisnahe und berufsbegleitende Fortbildungen, Kontaktstudienmodule und Masterstudiengänge an.

Gefördert von:

HdM Weiterbildungszentrum wird gefördert vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst sowie dem Europäischen Sozialfonds (ESF)

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